15. Gemeinsames Symposium der
Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie e. V. (DGVP) und der
Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e. V. (DGVM)

Chatten und Rasen – Schleichen und Schlafen: Risikoverhalten über die Lebensspanne
11.-12.10.2019 • Bonn

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Grußwort

Dipl. Psych. Jürgen Brenner-Hartmann
Prof. Dr. Wolfgang Fastenmeier
Prof. Dr. Matthias Graw

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
wir laden Sie herzlich zum 15. Gemeinsamen Symposium der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie e.V. (DGVP) und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e.V. (DGVM) vom 11.-12. Oktober 2019 in Bonn ein. Mit Ihrer kompetenten Unterstützung wollen wir auch dieses Jahr wieder ein reizvolles Programm mit spannenden Vorträgen, Workshops und Postern zusammenstellen.

Das Tagungsmotto 2019 lautet „Chatten und Rasen –Schleichen und Schlafen: Risikoverhalten über die Lebensspanne“. Mit diesen Schlagworten soll eine Diskussion über die unterschiedlichen Faktoren angeregt werden, die im Laufe der Lebensspanne beim Verkehrsteilnehmer zum Risiko werden können. Dabei soll nicht das Abwägen von Risiken gegeneinander im Mittelpunkt stehen, sondern das Öffnen des Blicks für die sehr unterschiedlichen Risikoquellen, welche die sichere Verkehrsteilnahme beeinträchtigen können. Auch wenn das Lebensalter selber nicht als Risikofaktor angesehen werden kann, so sind doch abhängig vom Lebensalter und der persönlichen und gesundheitlichen Lebenssituation Verschiebungen der Schwerpunkte zu erwarten.

Die Vortragsblöcke legen den Fokus aber nicht nur auf „Junge Verkehrsteilnehmer“ und „Ältere Kraftfahrer“, sondern sollen gezielt auch neue Phänomene des Risikoverhalten und der Gefährdung im Straßenverkehr beleuchten. Ablenkung durch neue Kommunikationsmittel, Posen, illegale Straßenrennen, Gaffen und Behinderung von Rettungskräften sind hier Schlagworte, die einer wissenschaftlichen Betrachtung bedürfen. Auf der anderen Seite stehen die potentiellen Opfer, auf deren Situation in einem Block zu schwächeren und gefährdeten Verkehrsteilnehmern (vulnerable road-user) eingegangen werden soll.

Die Frage, welche Rolle neue Technologien als Beitrag zur Risikominderung spielen können und wie in der verkehrsmedizinischen und verkehrspsychologischen Diagnostik riskante Verhaltensweisen erkannt werden können, soll nicht zu kurz kommen. Hier ist auch ein Schwerpunkt in den Workshops gesetzt worden.
Wie jedes Jahr möchten wir Sie zur aktiven Mitwirkung bei der Programmgestaltung durch die Einreichung von Beiträgen aufrufen. Insbesondere möchten wir die Nachwuchswissenschaftler auffordern, Vorschläge für Vorträge sowie Poster einzureichen. Wir freuen uns auf Ihre aktive Teilnahme, auf anregende wissenschaftliche Diskussionen sowie auf interessante persönliche Gespräche in Bonn!

Dipl. Psych. Jürgen Brenner-Hartmann

Tagungspräsident

Prof. Dr. Wolfgang Fastenmeier

Präsident DGVP

Prof. Dr. Matthias Graw

Präsident DGVM